Urlaub mit Hund – Mit dem Hund auf Norderney

Norderney gilt als hundefreundlich und gemeinhin als Paradies für die bellenden Vierbeiner.

Norderney gilt als hundefreundlich und gemeinhin als Paradies für die bellenden Vierbeiner. Schließlich warten Sand unter den Pfoten, salzige Fluten, erfrischende Wellen und zahlreiche Wanderwege durch den Nationalpark auf Hund und Herrchen oder Frauchen. In zahlreichen Unterkünften sind Haustiere erlaubt und erwünscht und kann der treue Vierbeiner einmal nicht mit auf Erkundungstour, dann besteht auf Norderney sogar die Möglichkeit, diesen für einige Stunden in der Tierpension der Insel unterzubringen.

Die Tierpension ist an die einzige Tierarztpraxis auf den Ostfriesischen Inseln angeschlossen (Tierarztpraxis & Tierpension Solaro, Tel.: 04932/82218), die sich auch gerne um Hunde von Urlaubern kümmert.

Für einen angenehmen und reibungslosen Aufenthalt sollten jedoch in jedem Fall die auf Norderney gültigen Spielregeln für Hund und Herrchen oder Frauchen beachtet werden.

Allgemeines zum Urlaub mit Hund auf Norderney

Hunde sind nach §2 NHundG grundsätzlich so zu halten und zu führen, dass von ihnen keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgeht. Das bedeutet aus Rücksicht auf die anderen Gäste insbesondere, dass die Leinenpflicht auf Norderney (vom 1. März bis 31 Oktober) unbedingt einzuhalten ist. Die Anleinpflicht betrifft alle öffentlich zugängliche Straßen, Plätze, Wege und Kuranlage, die für Hunde zugelassenen Strände und die sonstigen Freiflächen im Kurbereich.

Zudem herrscht auch in freier Landschaft zwischen dem 1. April und dem 15. Juli grundsätzlicher Leinenzwang und auch außerhalb dieser Zeiten ist nach Niedersächsischem Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung jeder Hundehalter verpflichtet, sicherzustellen, dass der Vierbeiner weder streunt noch wildert. Von der Servicegebühr (Kurbeitrag auf Norderney) sind Hunde ausgenommen.

Achtung: An den Deich dürfen Hunde generell nicht mitgenommen werden, auch nicht angeleint!

Schietbüddel sollten eine Selbstverständlichkeit sein

Auf Norderney stehen den Hundebesitzern an zahlreichen Stellen Tüten zur Entsorgung des Hundekots zur Verfügung.
Auf Norderney stehen den Hundebesitzern an zahlreichen Stellen Tüten zur Entsorgung des Hundekots zur Verfügung.

Zur gegenseitigen Rücksichtnahme gehört auch, dass Kothäufchen eingesammelt und in städtischen Abfallbehältern (nicht in der freien Natur!) entsorgt werden. Hierfür stehen an zahlreichen Stellen auf der Insel kostenfreie Spender für echt ostfriesische „Schietbüddel“ zur Verfügung, so zum Beispiel an folgenden Stellen:

  • nördliches und südliches Ende der Poststraße
  • Onnen-Visser-Platz
  • Remmer-Harms-Platz
  • am Wanderweg Habenpatt bei der Schutzhütte
  • am Wanderweg Tannenstraße hinter dem Seehospiz
  • an vielen Strandaufgängen

Mit dem Hund im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer müssen Hunde an die Leine.
Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer müssen Hunde an die Leine.

Im Nationalpark herrscht Leinenpflicht! Viele Vogelarten im Wattenmeer sind gefährdet und es ist von essenzieller Wichtigkeit, dass diese nicht gestört werden. Jedes Mal, wenn ein Hund einen Vogel aufscheucht, vermindert dies dessen Überlebenschancen und gefährdet seinen Fortpflanzungserfolg! Verstöße gegen die Leinenpflicht können mit Geldbußen geahndet werden.

Der Nationalpark ist zum Schutz der dortigen Tier- und Pflanzenwelt in drei Schutzzonen eingeteilt: Ruhezone, Zwischenzone und Erholungszone.

  • Ruhezone: In der Ruhezone dürfen die markierten Wege nicht verlassen werden. Für Hunde gilt ganzjährig Leinenpflicht.
  • Zwischenzone: In der Zwischenzone herrscht Anleinpflicht. In den Brutgebieten in der Zwischenzone dürfen die markierten Wege nicht verlassen werden.
  • Erholungszone: Grundsätzlich sind dort alle „üblichen“ Urlaubsaktivitäten erlaubt, wie Baden, Angeln, Muscheln sammeln, Sport treiben. Für Hunde sind die dortigen Hinweisschilder zu beachten, um zu ersehen, ob der Zutritt mit Hund erlaubt ist und ob Anleinpflicht herrscht.
  • Hundestrände und Hundewiese für die Vierbeiner

    Norderney gilt als Paradies für die bellenden Vierbeiner.
    Norderney gilt als Paradies für die bellenden Vierbeiner.

    Auf Norderney gibt es drei ausgewiesene Hundestrände:

    • Oase (mit FKK-Strand): am vom Parkplatz aus gesehen westlichen Abschnitt
    • Weststrand: am von der Badehalle aus gesehen südlichen Abschnitt
    • Ostbad „Weisse Düne“: am vom Strandaufgang aus gesehen östlichen Abschnitt

    Auch an den Hundestränden herrscht vom 1. März bis zum 31. Oktober Anleinpflicht. Zu allen anderen Strandabschnitten dürfen die Vierbeiner nicht mitgeführt werden.

    Zusätzlich gibt es am Weststrand zwischen Hochseilgarten und Spielplatz eine Hundewiese, auf der die Tiere ganzjährig ohne Leine toben dürfen. Insbesondere zu den Stoßzeiten zwischen 8 und 9 Uhr und ab 18 Uhr herrscht dort lebhaftes Treiben.

    Hundefreundliche Unterkünfte auf Norderney

    Auf Norderney haben sich viele Gastgeber nicht nur auf die Bedürfnisse der Zweibeiner, sondern auch auf die der vierbeinigen Gäste eingestellt. Meist handelt es sich dabei um Ferienwohnungen/-häuser und Apartments, aber es gibt auf Norderney mit dem MeerBlickD21 sogar ein Hotel, das spezielle Apartments für Hund und Herrchen oder Frauchen bereitstellt.

    Unterkünfte für den Urlaub mit Hund auf Norderney finden Sie z. B. auf booking.com.